frauenaerzte-ihrer-naehe.de
IGEL Leistungen

IGeL-Leistungen sind vom Patienten aus unterschiedlichen Motiven gewünschte Individuelle Gesundheits-Leistungen, die die Krankenkasse nicht abdeckt.

  • Bei einem normalen Ergebnis des gesetzlichen Standard-Check-up´s,  kann nicht davon ausgegangen werden, dass eine mögliche Vollständigkeit und damit auch Sicherheit erreicht wurde. Dazu wären weitere Untersuchungen im Einzelfall sinnvoll.

Sprechen Sie mit uns darüber! Auf Wunsch können in unserer Praxis die entsprechenden Untersuchungen durchgeführt oder in die Wege geleitet werden. Sie müssen dann allerdings als reine Vorsichtsmaßnahme ohne konkreten Verdacht nach dem Willen des Gesetzgebers außerhalb der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden. Das bedeutet, dass wir Ihnen eine Rechnung im Rahmen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) stellen, die Sie direkt an uns entrichten. Diese Rechnung können Sie bar oder per EC-Karte in unserer Praxis begleichen.

Was sind 'Individuelle Gesundheitsleistungen' ? 
Individuelle Gesundheitsleistungen (kurz: IGeL) sind Leistungen, welche durch die gesetzlichen Vorgaben nicht getragen werden und somit aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen herausfallen. Die Kosten dafür müssen vom Patienten selbst getragen werden, unabhängig davon, ob Sie diese Leistungen aus Eigenverantwortung für Ihre Gesundheit in Anspruch nehmen (z.B. bestimmte Vorsorgeuntersuchungen).´

Auch unsere Praxis bietet, um IHNEN eine umfassende und weitmöglichst sichere Krebsvorsorge bieten zu können, individuelle Gesundheitsleistungen an!
Im Einzelnen handelt es sich dabei um Leistungen zur erweiterten Krebsvorsorge, wie z. B. Ultraschall der Brust oder des Unterleibs, usw..

Bluttest:

Hormonstatus, Toxoplasmosetest (ohne Verdacht), HIV-Test, Blutgruppenbestimmung, etc.

Vaginaler Ultraschall als Ergänzung zur
Krebsvorsorge

Durch die Tastuntersuchung können gerade bei stärkeren Bauchdecken keine Frühbefunde festgestellt werden. Durch den vaginalen Ultraschall können die Gebärmutter, Blase, und Eierstöcke in Form, Lage und Struktur genau untersucht und damit Veränderungen sichtbar gemacht werden. So können z.B. Veränderungen an dem Muskel (sog. Myome) oder in der Gebärmutterschleimhaut (Wucherungen bis Schleimhautkrebs/Polypen) und z.B. Zysten an den Eierstöcken besser beurteilt werden. Ebenso können die Konturen der Blasenschleimhaut verfolgt und hier beschwerdefreie Frühbefunde diagnostiziert werden. Zusammenfassend ist die vaginale Sonographie die beste diagnostische Methode, früh krankhafte Veränderungen im Bereich des inneren Genitales zu finden.

Mammasonographie

Jährlich erkranken in unserem Land ca. 40.000 Frauen an Brustkrebs, im Laufe ihres Lebens also jede 8. bis 10. Frau. Leider sind die genaueren Ursachen noch weitgehend unklar.
Auch wenn es sog. Risikofaktoren gibt, müssen wir davon ausgehen, dass es jede Frau, auch solche ohne besondere Risiken, treffen kann.

Als Schlussfolgerung hieraus empfehlen wir Ihnen folgende
vorbeugenden Untersuchungen:
1: Tastuntersuchung der Brust durch den Gynäkologen alle 12 Monate
2: Selbstuntersuchung durch Sie selbst 1x im Monat
3: Mammographie in regelmäßigen Abständen, je nach Ausgangsbefund
4. Ultraschalluntersuchungen der Brust als Ergänzung zur Mammographie

Alle diese Untersuchungen können den Brustkrebs nicht verhindern, ihn jedoch so früh wie möglich feststellen. Durch die Mammographie können kleinste, noch nicht tastbare Knoten oder Mikrokalk festgestellt werden. Neben einer eventuell erfolgten Röntgenuntersuchung
stellt die Ultraschalluntersuchung der Brust eine sinnvolle Ergänzung der Früherkennung dar.

Für die Früherkennung des Brustkrebses – der häufigsten Krebserkrankung der Frau – ist neben der regelmäßigen Selbstuntersuchung der Brust eine Ultraschalluntersuchung sinnvoll. Um Ihre persönliche Vorsorge optimal zu gestalten, sollte spätestens ab dem 40. Lebensjahr nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Senologie neben der Tastuntersuchung noch die Ultraschalldiagnostik hinzugezogen
werden.

Thin-Prep-Test

Der Krebsabstrich nach dem Papanicolaou Testverfahren (so genannter PAP-Test) dient seit 50 Jahren zur Vorsorge des Gebärmutterhalskrebses. Diese Methode ermöglicht es, Zellveränderungen bereits vor der Entstehung von Krebszellen aufzufinden. Der 6-monatlich durchgeführte PAP-Test kann den Gebärmutterhalskrebs mit großer Wahrscheinlichkeit verhindern. Dieser Test gehört zu den Routineleistungen Ihrer gesetzlichen Krankenkasse.

In jüngster Zeit ist es gelungen, eine deutliche Verbesserung des 50 Jahre alten PAP-Testverfahrens bei der Krebsvorsorge zu entwickeln. Bei dem sog. Thin-Prep PAP - Test können durch ein spezielles Abnahme- und Konservierungsverfahren  nahezu alle abgenommenen Zellen präzise untersucht werden. Weltweite Studien haben gezeigt, dass der Thin-Prep-Test eine deutlich höhere Aussagekraft und Sicherheit als der herkömmliche Krebsabstrich besitzt. Der Thin-Prep PAP-Test wird von den gesetzlichen
Krankenkassen nicht bezahlt.


Immunologischer Stuhltest

Die Untersuchung des Stuhls auf okkultes (verborgenes) Blut ist eine wichtige und bewährte Krebs- Früherkennungsmaßnahme, denn Veränderungen im Dick und Enddarmbereich gehören zu den häufigsten Krebserkrankungen in unserem Kulturkreis.
 Allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 66.000 Frauen und Männer neu an Darmkrebs. Die Ursachen für die Entstehung von Darmkrebs sind bisher nicht eindeutig geklärt, es sind jedoch verschiedene Faktoren bekannt, die das Krebsrisiko deutlich erhöhen: Ein erhöhtes Risiko besteht wenn:

- Sie sich häufig oder vorwiegend Fleisch- und fettreich ernähren
- In Ihrer  Verwandschaft (Eltern, Großeltern, Onkel, Tante) ersten oder zweiten Grades bereits Darmkrebs aufgetreten ist
- Sie selbst oder direkte Verwandte Polypen im Dickdarm haben
- Sie an einer Entzündung des Dickdarmes leiden (Colitis ulcerosa)
- Sie an anderen Krebsarten erkrankt sind wie z.B. Brustkrebs oder Tumoren der Galle

Andererseits sind die Heilungschancen außerordentlich gut, wenn diese Erkrankungen frühzeitig festgestellt werden, und meist lässt sich lange vor dem Auftreten erster Beschwerden Blut im Stuhl nachweisen.

Der immunologische Stuhltest bietet gegenüber den
bekannten Testbriefchen einige Vorteile:

•  er spricht auf geringere Blutspuren an, so dass ein Karzinom
   früher auffallen kann, eventuell auch schon Vorstufen entdeckt werden
•  es können auch höher gelegene Blutungsquellen im
   Dünn- und Dickdarmbereich erfasst werden
•  vor der Stuhlgewinnung muss keine besondere Diät
   beachtet werden
•  es können Polypen entdeckt werden die sich durch den Stuhlgang
   von der Darmwand entfernen

Blasenkrebs-Früherkennung

• Blasenkrebs
Das Blasenkarzinom ist eine relativ häufige Krebserkrankung und steht nach dem Prostatakarzinom mit 34% an zweiter Stelle der häufigsten urologischen Tumore.
Männer sind dreimal so häufig betroffen wie Frauen. In den letzten 20 Jahren wurde eine stetige Zunahme der Blasentumorfälle beobachtet, die leider u. a. auch durch das vermehrte Rauchen gefördert wurde.

• Risikofaktoren
Gefährdete Gruppen sind Raucher, Arbeiter in chemischen Betrieben und Patienten mit lang andauernder Schmerzmittelmedikation. Kanzerogene können mit der Haut oder der Atemluft aufgenommen und über den Urin ausgeschieden werden. Chronische Entzündungen der Blase und Harnabflussstörungen begünstigen ebenfalls die Entstehung von Blasentumoren.

• NMP22TM
Der Tumormarker ist ein von der FDA (U.S. Food and Drug Administration) – neben Therapieüberwachung – auch für Screeningzwecke zugelassener Test auf Karzinome urothelialen Ursprungs. NMP22TM ist damit nach dem PSA-Test weltweit der zweite Tumormarker, der wegen erwiesener diagnostischer Bedeutung die FDA-Zulassung für diese Indikation erhielt.

HPV-Test
(Humane Papillomviren Testung)

Die Krebsfrüherkennungsuntersuchung mit dem üblichen Zellabstrich in jährlichen Abständen stellt eine hervorragende Methode zur Früherkennung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals dar. Wie jede Methode kann Sie jedoch keine 100%ige Sicherheit gewährleisten. Humane Papillomaviren (HPV) gehören zu den häufigsten Verursachern von Infektionen im Genitalbereich und werden sexuell übertragen. Bestimmte Typen dieser Viren (aus der so genannten Hochrisikogruppe) spielen jedoch eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses und seiner Vorstufen; dieses haben neueste Forschungsergebnisse gezeigt.

Nahezu 30% aller Frauen werden im Laufe ihres Lebens infiziert. Die Infektion löst häufig keine Beschwerden aus.

Dieses hochmoderne Testverfahren auf HPV erfolgt durch einen Abstrich vom Gebärmutterhals und wird mittels DNA – Technologie ausgewertet. Noch bevor irgendwelche Zellveränderungen zu beobachten sind, kann der Nachweis von Hochrisikoviren HPV erbracht werden. Dies ist für Sie kein Anlass zur besonderen Beunruhigung. Der Nachweis von HPV bietet die Möglichkeit, vorhandene Muttermundveränderungen in einem besonders frühen Stadium zu erkennen und zu behandeln.

Knochendichtemessung –
Osteodensitometrie

Nach Schätzungen sind in Deutschland gegenwärtig vier bis sechs Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt – und die Tendenz ist steigend. Jede dritte Frau ist nach den Wechseljahren von Osteoporose betroffen. Da im Anfangsstadium keinerlei Beschwerden bestehen, ist die Früherkennung enorm wichtig. Das frühzeitige Erkennen und Behandeln einer Osteoporose sind wichtige Maßnahmen zur Sicherung der Lebensqualität. Die Diagnosemöglichkeit zur Feststellung Ihrer individuellen Knochendichte besteht in einer speziellen Ultraschalluntersuchung Ihres Knochens oder der Haut, die in der Praxis durchgeführt werden kann. Dies bedeutet im Gegensatz zur Röntgenuntersuchung eine gänzlich strahlen- und auch
schmerzfreie Methode.

Eine darauf aufbauende fachkundige Beratung zur Vorbeugung und Therapie kann Ihr Osteoporoserisiko verringern.

Möglichkeiten der Empfängnisverhütung
außerhalb der Pilleneinnahme

Wir beraten Sie sehr gerne bei der Auswahl Ihrer empfängnisverhütenden Maßnahmen. Wir bieten Ihnen hierzu verschiedene Möglichkeiten an:

Verhütung durch das Legen einer Kupferspirale Während Ihrer Periode wird eine Kupferspirale in die Gebärmutter eingesetzt. Diese kann cirka 3 Jahre dort verbleiben. Der korrekte Sitz der Spirale sollte durch regelmäßige Ultraschalluntersuchungen kontrolliert werden.

Verhütung durch das Legen einer Hormonspirale Auch die Hormonspirale wird während Ihrer Periode in die Gebärmutter eingesetzt. Die Spirale setzt cirka 5 Jahre Hormone frei, die die Regelblutungen kürzer und schwächer machen können.

Verhütung durch die Verabreichung der 3-Monatsspritze. Eine intramuskuläre Injektion ins Gesäß wird während der Periode verabreicht. Die Periodenblutungsstärke kann durch diese Verhütungsmethode ebenfalls abnehmen.


Verhütung durch einen Verhütungsring. Es handelt sich hierbei um einen flexiblen hormonhaltigen Ring der von der Frau selbst - ähnlich wie ein Tampon- einmal im Monat in die Scheide eingelegt wird und dort für 21 Tage verbleibt. Vorteile sind eine geringere Hormonbelastung und kein täglicher "Verhütungsstress".


 
 
 
Name des Empfängers
E-Mail Adresse des Empfängers
 
Ihr Name
Ihre E-Mail Adresse
 

Ihre Nachricht an den Emfpänger (noch 100 Zeichen übrig)

Spam-Schutz:
bitte übertragen Sie das Wort
 
Suchmaschinentext für Frauenaerzte Bad Abbach